auch als eBook erhältlich

Qualitätsvolle Innenentwicklung von Städten und Gemeinden durch Dialog und Kooperation

Siedlungsentwicklung, Nutzungsreserven, Raumplanungspolitik, verdichtetes Bauen

Die haushälterische Bodennutzung und konsequente Siedlungsentwicklung nach innen sind erklärte politische Ziele der Schweiz. Hierfür ist in Städten und Gemeinden die Aktivierung innerer Nutzungsreserven – wie Baulücken, unternutzte Grundstücke oder Brachflächen – nötig. Diese stösst in der Umsetzung auf vielfältige Hindernisse. Die Komplexität der Rahmenbedingungen erfordert ein Denken, Planen und Handeln über einzelne Grundstücke hinaus, ein ortsspezifisches Vorgehen und den gezielten Einbezug der Akteure.

Die vorliegende Publikation bietet konkrete Hilfestellung für die Praxis bei der Identifizierung und Aktivierung von inneren Nutzungsreserven. Sie zeigt ein modellhaftes Vorgehen zur Siedlungsentwicklung nach innen auf, das situativ anpassbar ist. Der Fokus liegt auf informellen und ortsspezifischen Schritten im Gesamtprozess als Grundlage für die Umsetzung.

Fallbeispiele illustrieren unterschiedliche Ausgangslagen, Zielsetzungen, Strategien und Umsetzungen. Weiter liefert die Publikation einen Überblick über aktuelle Hilfsmittel zur Siedlungsentwicklung nach innen.

"Ein 'Argumentarium und Wegweiser' für den Dialog und die Kooperation im Bereich der Stadtverdichtung wird präsentiert. Die Schweiz ist diesbezüglich vorne und der Vergleich an Strategien und Möglichkeiten im Buch zeigt gut strukturiert und auf anschaulich gestaltete Weise Wege auf. Das Spiel der Kräfte wird anschaulich dokumentiert und verschiedene praktizierte Methoden werden gegenüber gestellt (am Plan, am Tisch, am Ort am Objekt). Gut les- und interpretierbar liefert das Taschenbuch für den Planer aber auch für alle an Planung Beteiligten Handlungsweisen für den bereits bebauten Raum. Man kann sich was abschauen."
(Peter Matzanetz, branchenchenfrei.at, 17. Juni 2014)

"Die haushälterische Bodennutzung und Verdichtung, auch 'Siedlungsentwicklung nach innen' genannt, ist das Gebot der Stunde. Ein kleines Büchlein, das sich in erster Linie an Gemeindebehörden richtet, liefert Hilfestellung beim Identifizieren und Aktivieren von inneren Nutzungsreserven, zum Beispiel Baulücken, unternutzten Grundstücken oder Brachflächen. Es zeigt zudem ein modellhaftes Vorgehen zur situativ anpassbaren rücksichts- und qualitätsvollen Innenentwicklung auf: Schritt für Schritt – mithilfe von Plänen, vor Ort, am runden Tisch und unmittelbar beim betroffenen Objekt. Das von den Abteilungen Wirtschaft und Technik & Architektur der Hochschule Luzern erarbeitete Büchlein ist ein Plädoyer für ein Denken, Planen und Handeln über die Grundstücksgrenzen hinaus. Fallbeispiele illustrieren unterschiedliche Ausgangslagen, Zielsetzungen, Strategien und Umsetzungen. Weiter liefert die Publikation einen generellen Überblick über aktuelle Hilfsmittel zur erfolgreichen Verdichtung."
(Peter Egli, Heimatschutz 3/2014, August 2014, S. 46)

"Das Handbuch 'Qualitätsvolle lnnenentwicklung von Städten und Gemeinden durch Dialog und Kooperation' ist Argumentarium und Wegweiser. Die Publikation der Hochschule Luzern (HSLU) gibt konkrete Hilfestellung für die Praxis und richtet sich an Gemeinden als Träger der nach innen gerichteten Siedlungsentwicklung. Das Buch zeigt ein modellhaftes Vorgehen auf, gibt einen Überblick über vorhandene Instrumente und Hilfsmittel und präsentiert Fallbeispiele."
(HIG Immobilien Anlage Stiftung, September 2016)

  • Auflage: 1., 2014
  • Seiten: 88 Seiten
  • Abbildungen: zahlreiche Grafiken und Illustrationen, durchgehend farbig
  • Format in cm: 14,8 x 21,0
  • Einbandart: broschiert
  • ISBN: 978-3-7281-3622-0
  • Sprache: Deutsch
  • Lieferstatus: lieferbar

Zusatzangebote

Name Dateityp Zugriff
Inhaltsverzeichnis PDF-Dokument
Leseprobe PDF-Dokument
  • Preis CHF 24,80 | € 22,00


Ähnliche Artikel

Kommunale Raumplanung in der Schweiz

CHF 84,00 | € 84,00
Andreas Schneider | Kurt Gilgen (Hrsg.)
Kommunale Raumplanung in der Schweiz

Planungsprozesse, Planungsinstrumente, Planungsrecht, Baurecht, Stadtplanung, Agglomeration, RPG-Revision, IVHB, Klimawandel

Dieses Grundlagenwerk stellt die aktuelle Praxis der Raumplanung in der Schweiz und die dabei angewandten Methoden und Instrumente vor.

Ulrike Sturm | Matthias Bürgin | Axel Schubert
Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt 2

Stadträume, Stadtlärm, Geräuschkulisse, Geräuschpegel, Lärmschutz, Klangräume, Klangraumgestaltung, urbane Hörräume

Zur Qualität städtischer Freiräume gehört auch ein guter Klang. Doch das Wissen darüber, wie Stadtklang im Hinblick auf eine gute Qualität gestaltet werden kann, ist gering. Das Instrumentarium "Klangraumgestaltung von Aussenräumen" leistet als zweiter Teil der Publikation "Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt" einen Beitrag dazu, Klang als gestaltbare qualitative Dimension von Schall zu begreifen. Der vorliegende Band vereint die Erkenntnisse aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt in einem interdisziplinären Instrumentarium für die planerische und bauliche Praxis.

Ulrike Sturm | Matthias Bürgin | Axel Schubert
Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt 2

Stadträume, Stadtlärm, Geräuschkulisse, Geräuschpegel, Lärmschutz, Klangräume, Klangraumgestaltung, urbane Hörräume

Zur Qualität städtischer Freiräume gehört auch ein guter Klang. Doch das Wissen darüber, wie Stadtklang im Hinblick auf eine gute Qualität gestaltet werden kann, ist gering. Das Instrumentarium "Klangraumgestaltung von Aussenräumen" leistet als zweiter Teil der Publikation "Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt" einen Beitrag dazu, Klang als gestaltbare qualitative Dimension von Schall zu begreifen. Der vorliegende Band vereint die Erkenntnisse aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt in einem interdisziplinären Instrumentarium für die planerische und bauliche Praxis.

Playing with Density

CHF 68,00 | € 65,00
Anita Grams
Playing with Density

Inward Urban Development, Spatial Development, Spatial Planning, Densification

The revised Swiss Spatial Planning Law, which came into effect in 2014, and the minimum strategy of "inward development before outward development" obligate municipalities to direct their spatial development to ward existing, largely built-up spaces, and to coordinate building zone dimensioning across municipal boundaries. For many small- and medium-sized municipalities in Switzerland, this means changing thought patterns with regard to spatial planning practice.
Erwin Hepperle | Jenny Paulsson | Vida Maliene | Reinfried Mansberger | Anka Lisec | Sonia Guelton (Hrsg.)
Opportunities and Constraints of Land Management in Local and Regional Development

Demographic Changes, Protection of Property, Land Management Instruments, Expropriation, Urban Development

Land Management is normally embedded in a complex legal context, which frequently consists of contradictory objectives, such as: strengthening of rural areas, satisfying the need for affordable living and commercial space, protecting environment and health, supporting transport infrastructure development, and preserving the landscape. Land management can be understood as a process that comprises coordination of such activities while managing the use and the development of land resources. It can be counstrained by the land use specifications resulting from spatial planning process. Along with this, the legal framework often contains generally formulated concepts and open standards, which provide a range of opportunities for realization while balancing the different interests. In this process it is important if and how both constraints and opportunities are recognised by the actors.
Franco Bezzola | Simone Gäumann | Susanne Karn
Freiraumentwicklung in Agglomerationsgemeinden

Nachhaltige Innenentwicklung, Erholungsräume, Siedlungsentwicklung, Agglomerationspolitik, Grünraum

Die zunehmende räumliche Verdichtung der Agglomerationsgemeinden in der Schweiz stellt die qualitative Weiterentwicklung von Frei- und Erholungsräumen vor neue Fragen und Herausforderungen, zumal in den Agglomerationen der stärkste Bevölkerungszuwachs der nächsten Jahre erwartet wird.

Freiräume in Agglomerationsgemeinden unterscheiden sich von städtischen Freiräumen sowohl in ihrer Verteilung und Qualität als auch in der Nutzung und Aneignung durch die verschiedenen sozialen Gruppen. Während die Bedeutung der umliegenden Landschaftsräume für die Wohnqualität Eingang in die Planungsdiskussion findet, ist bisher wenig über die spezifischen Qualitäten der Freiräume innerhalb des Siedlungsgebietes sowie über die Wahrnehmungs- und Aneignungspraktiken der Nutzenden bekannt.

Die vorliegende Publikation dokumentiert die Ergebnisse einer umfangreichen, interdisziplinären Studie zur Freiraumnutzung und -gestaltung in den Agglomerationsgemeinden Rapperswil-Jona und Schlieren und formuliert daran anschliessend Handlungsempfehlungen für eine qualitätsvolle Freiraumentwicklung.

Bernd Scholl | Reto Nebel | Karin Hollenstein | Giovanni Di Carlo | Mathias Niedermaier
Schweizweite Abschätzung der Nutzungsreserven 2017

Zersiedelung, Verdichtung, Innenentwicklung, Siedlungsreserven, Raumplanung, Flächenmanagement

Die Begrenzung der Siedlungsausdehnung und damit eine hochwertige Innenentwicklung ist eine Kernaufgabe der Raumplanung. Unverzichtbare Grundlage dazu bildet die Kenntnis der für die Innenentwicklung infrage kommenden Nutzungsreserven.

Margrit Hugentobler | Daniel Wiener (Hrsg.)
ANANAS: Check-lists pour un développement durable des quartiers

étalement urbain, densification, ressources du pays, développement urbain, aménagement du territoire

Ce guide se veut une aide documentée et concrète pour les villes et les communes situées dans les espaces d'agglomérations. Il explore des stratégies de densification et de développement durable urbain. Il montre comment les villes et les communes peuvent créer des offres ainsi que des incitations conformes à la loi sur l'aménagement du territoire et qui encouragent à la fois les maîtres d'ouvrage et les investisseurs à réaliser des projets de logements pour des personnes cultivant un style de vie durable.

Erwin Hepperle | Robert Dixon-Gough | Reinfried Mansberger | Jenny Paulsson | Józef Hernik | Thomas .. (Hrsg.)
Land Ownership and Land Use Development

Spatial Planning, Land Use Strategies, Ressources

Across Europe, land is constantly the subject of enormous and widely varied pressures. The land we have is shrinking in area due to numerous reasons, including those that are directly related to climate change and migration. In fact all disciplines that have responsibilities for the husbandry use, management, and administration of the land are forced to address the problems of how to plan and how to utilise this increasingly valuable resource.

Margrit Hugentobler | Daniel Wiener (Hrsg.)
ANANAS: Leitfaden und Checklisten zur nachhaltigen Arealentwicklung

Zersiedelung, Verdichtung, Nachverdichtung, Landressourcen, Stadtentwicklung, Siedlungsentwicklung, Angebotsstrategie nachhaltig verdichteter Städte (ANANAS)

Dieser Leitfaden ist eine vielseitig einsetzbare Grundlage für Städte und Gemeinden in Agglomerationsräumen, welche sich mit Strategien der Verdichtung und der nachhaltigen Siedlungs- und Arealentwicklung befassen. Er zeigt, wie Städte und Gemeinden im Sinne des Raumplanungsgesetzes Angebote und Anforderungen schaffen können, um Bauträger und Investoren zu ermutigen, Wohnbauprojekte für Menschen zu realisieren, die einen nachhaltigen Lebensstil pflegen.

Ulrike Sturm | Matthias Bürgin
Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt 1

Stadträume, Stadtlärm, Geräuschkulisse, Geräuschpegel, Lärmschutz, Klangräume, Klangraumgestaltung, urbane Hörräume

Zur Qualität städtischer Freiräume gehört auch ein guter Klang. Doch das Wissen darüber, wie Stadtklang im Hinblick auf eine gute Qualität gestaltet werden kann, ist gering. Die Publikation  leistet als erster Band einer Reihe einen Beitrag dazu, Klang als gestaltbare qualitative Dimension von Schall zu begreifen und stärker ins Bewusstsein der Fachöffentlichkeit zu rücken. Sie sensibilisiert für die zu lösenden Aufgaben und bietet einen Einblick in mögliche Lösungsansätze.

Harald A. Mieg | Heike Oevermann
Planungsprozesse in der Stadt: die synchrone Diskursanalyse

Stadtplanung, Stadtentwicklung, Raumplanung, Raumordnung

Planungsprozesse in der Stadt sind oftmals gekennzeichnet durch Konflikte, aber auch durch die Vermittlung unterschiedlicher Anliegen und die Entwicklung alternativer Gestaltungsoptionen.

Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung

Raumplanung, Nachhaltigkeit, Siedlungsstruktur, Stadtplanung

Welche Herausforderungen stellen sich für das "Bauwerk Schweiz" in Zukunft und welche Möglichkeiten eröffnen sich, um die Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung der Schweiz nachhaltiger gestalten? In 31 Forschungsprojekten und vier Fokusstudien hat das Nationale Forschungsprogramm 54 (NFP 54) diese Fragen ausgeleuchtet.

Nachhaltige Quartiersentwicklung

CHF 38,80 | € 33,90
Peter Schwehr | Amelie-Theres Mayer
Nachhaltige Quartiersentwicklung

Nachhaltige Architektur, flexible Gebäude, Stadtentwicklung, Mehrfachnutzung, Brachfläche, Bauplanung

Das Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern Technik & Architektur thematisiert in dieser Publikation die Anpassungsfähigkeit von Quartieren. Die Systemgrenze Haus wird dabei bewusst erweitert. Basis der Untersuchung sind eine detaillierte und praxisorientierte Auseinandersetzung mit dem Quartier sowie dessen Typologisierung. Entstanden ist eine Sammlung von Grundlagen, Methoden und konkreten Ansatzpunkten für zukunftsfähige Quartiersentwicklung, die eine ganzheitliche Planung von Gebäuden ermöglicht.

zone*imaginaire

CHF 58,00 | € 48,00
Marc Angst | Philipp Klaus | Tabea Michaelis | Rosmarie Müller | Stephan Müller | Richard Wolff (Hrsg.)
zone*imaginaire

Industriearchitektur, Zwischennutzung, Stadtgeografie, Sozialgeografie, Immobilien

Weltweit werden ehemalige Industrieareale mit neuen, nicht definitiven Nutzungen – sogenannten Zwischennutzungen – belegt. Sie beleben die Areale und füllen mit ihren vielfältigen Aktivitäten die Räume. Das Projekt zone*imaginaire hat Dutzende solcher Areale in der Schweiz und im Ausland zum Thema gemacht und in sieben ehemaligen Industriearealen in Aarau, Winterthur und Zürich eingehende Untersuchungen durchgeführt. Es darf von einem Pionierwerk gesprochen werden, da es europaweit erstmals systematisch die Aktivitäten in zwischengenutzten Arealen, deren Wert und Bedeutung, empirisch untersucht. Die Areale haben sich als spannende und innovative Gebiete erwiesen, als "Espaces de l'Imaginaire", wo vieles möglich ist.

Module für das Haus der Zukunft

CHF 38,80 | € 33,90
Robert Fischer | Peter Schwehr
Module für das Haus der Zukunft

Nachhaltige Architektur, Flexible Gebäude, Planungswerkzeug, Bauplanung, Holzbauarchitektur, Bewertungskriterien

Das Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern Technik & Architektur hat in Zusammenarbeit mit ProHolzLignum Luzern Module für das Haus der Zukunft entwickelt. Sie sind, ausgehend vom Paradigma der Nachhaltigkeit, als Visionen und Anforderungen an zukunftsfähige Wohngebäude in den Bereichen Lebensqualität, Ressourcen und Wertschöpfung formuliert

Rechtsklick um diese Infobox zu fixieren
Klicken Sie ausserhalb um diese Infobox auszublenden