• Autoren: Markus Balmer, Dominik Möst, Daniel Spreng

  • Schweizer Wasserkraftwerke im Wettbewerb
  • Eine Analyse im Rahmen des europäischen Elektrizitätsversorgungssystems
  • Die schweizerische Elektrizitätswirtschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Die rechtliche Form der Liberalisierung wird zwar noch diskutiert, in der Praxis ist jedoch vieles schon in Bewegung. In vielen Unternehmen wird überlegt, wie die bestehenden Wasserkraftwerke für den zukünftigen europäischen Markt fit gemacht werden können.

    Vor diesem Hintergrund hat das CEPE diese Studie zur Analyse der Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Wasserkraftwerke im Rahmen des europäischen Elektrizitäts-versorgungssystems erarbeitet. In einem Optimierungsmodell werden der zukünftige europäische Strommarkt unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien bis zum Jahre 2030 modelliert und Strompreisprognosen abgeleitet. Darauf basierend werden auch neun aktuelle Erneuerungs- und Ausbauprojekte von Wasserkraftwerken in der Schweiz mit drei verschiedenen Methoden bewertet.

    Die Modellrechnungen zeigen, dass zukünftige Brennstoff- und CO2-Zertifikatspreise wichtige Einflussgrössen für die Entwicklung des europäischen Elektrizitäts-versorgungssystems sind und sich stark auf die Bewertung von Wasserkraftwerken auswirken. Dabei wird betont, wie sensitiv diese Bewertung auf Schwankungen von Strompreisen und auf zugrundegelegte Diskontsätze reagiert. Trotzdem lassen sich typische Muster für die Abhängigkeit der Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Kraftwerkstypen erkennen.

    "Brisante Thesen zur Wirtschaftsentwicklung"
    (kommunalmagazin Nr. 9, September 2006, S. 57)

    "Die schweizerischen Wasserkraftwerke wollen und müssen sich auf den zukünftigen europäischen Markt vorbereiten. Das CEPE der ETH Zürich wurde deshalb damit beauftragt, eine diesbezügliche Analyse zur Wettbewerbsfähigkeit der Wasserkraftwerke zu erstellen und damit eine Entscheidungshilfe zu schaffen über die Erneuerung sowie den Aus- und Rückbau von Wasserkraftwerken in der Schweiz. Der Studie geht es dabei vorwiegend um die finanziellen und wirtschaftlichen Aspekte.
    (Bulletin des Fördervereins Umweltbibliothek Nr. 33, August 2007, S. 18)

    Markus Balmer und Daniel Spreng haben dazu auch einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 1.12.2005 publiziert, der im NZZ-Archiv heruntergeladen werden kann (kostenpflichtig).


  • Buchreihe: Wirtschaft, Energie, Umwelt
  • Auflage: 1., 2006
  • Seiten: 232 Seiten
  • Abbildungen: zahlreiche Abbildungen, z.T. farbig
  • Format in cm: 16,0 x 23,0
  • Einbandart: broschiert
  • ISBN: 978-3-7281-3048-8
  • Sprache: Deutsch
  • Lieferstatus: lieferbar

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