auch als Buch erhältlich

Die organisierte Kriminalität – eine Bedrohung für den Finanzplatz Schweiz?
  • Autoren: Stephanie Oesch

  • Die organisierte Kriminalität – eine Bedrohung für den Finanzplatz Schweiz?
  • Geldwäsche, Bankgeheimnis, Betrugsbekämpfung, Prävention

    Organisierte Kriminalität in der Schweiz – Gerücht oder Realität? In den Köpfen vieler Menschen existiert in der Schweiz keine organisierte Kriminalität. Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache: Die organisierte Kriminalität ist in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Herausforderung für sämtliche Industriestaaten geworden – und damit auch für die Schweiz.

    Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Ausprägung der organisierten Kriminalität in der Schweiz sowie mit der Involvierung des Finanzplatzes Schweiz in kriminelle Machenschaften. Es wird verdeutlicht, welche kriminellen Gruppierungen in oder durch die Schweiz operieren und wie diese Organisationen vorgehen, um ihre Gelder zu waschen.

    Für die Strafverfolgungs- und Gesetzgebungsbehörden stellt die Bekämpfung der Geldwäscherei eine Sisyphus-Arbeit dar. Dieses Buch zeigt auf, welche Präventionsmassnahmen die Schweiz unternimmt und ob diese Massnahmen für ein effektives Vorgehen gegen eine der immanentesten Bedrohungen des 21. Jahrhunderts genügen.

    Lesen Sie dazu den Beitrag in der NZZ vom 15.7.2010 und das Interview mit der Autorin Stephanie Oesch auf www.swissinfo.ch.

    "Drogen, Menschenhandel und Cyberkriminalität: … keine leichte Kost. Die Autorin untersucht in ihrer Studie, wie der Finanzplatz Schweiz in kriminelle Machenschaften involviert ist. Das Buch bietet einen guten Überblick, welche Formen der Geldwäscherei existieren und wie die internationale Gemeinschaft sie rechtlich zu bekämpfen versucht. … Kriminell erwirtschaftete Gelder werden heute nicht mehr hauptsächlich über Banken gewaschen. Kriminelle Organisationen schmuggeln Geld vor allem per Auto in die Schweiz und waschen es hier, indem sie etwa in Immobilien oder (fiktive) Gastronomieunternehmen investiert wird. Die Autorin fordert deshalb, weitere Akteure wie Immobilienmakler, Rechtsanwälte und Casinos dem Geldwäschereigesetz zu unterstellen."
    (Unimagazin, Uni Zürich, Nummer 2, Mai 2010, S. 61)

    "Dubiose Immobiliengeschäfte, Drogenhandel und Waffenschmuggel – die organisierte Kriminalität breitet sich in der Schweiz immer weiter aus: 'Die gefährlichste Organisation im Schweizer Untergrund ist derzeit die kalabrische N'drangheta. … Wir müssen jetzt etwas unternehmen, sonst drohen uns etwa in einem Jahrzehnt sizilianische Verhältnisse', so Oesch. … Mit ihrer eineinhalbjährigen Recherche konnte Oesch fünf Herkunftsregionen von mafiösen Organisationen aufzeigen, die in der Schweiz in verschiedenen Branchen tätig sind. … 'Nebst der N'drangheta sind die Mafiosi aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion das grösste Problem für die Schweiz. Sie sind bis in den Kreml sehr gut vernetzt', erklärt Oesch. Möglich sei deshalb auch, dass die Russenmafia mittelfristig ganze Wirtschaftszweige wie etwa die Schweizer Baubranche besetze. … Über die Anzahl und den Umsatz dieser aktiven Mafiosi hat das Bundesamt für Polizei Fedpol keine genauen Erkenntnisse."
    (20Minuten, 24.3.2010, S. 6)

    "Das Buch ist klar strukturiert und erhellend."
    (io new management, Nr. 7-8, Juli/August 2010, S. 56f)


  • Buchreihe: Strategie und Konfliktforschung
  • Auflage: 1., 2010
  • Seiten: 208 Seiten
  • Abbildungen: zahlreiche Grafiken
  • Format in cm: 16,0 x 23,0
  • Einbandart: PDF
  • ISBN: 978-3-7281-3358-8
  • DOI: 10.3218/3358-8
  • Sprache: Deutsch
  • Lieferstatus: lieferbar

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