Umweltwissenschaften, Umweltpolitik,
Wissenschaftsgeschichte, Studienfach, Ökologie, Klimaforschung,
Klimawandel, Umweltforschung, ETH Zürich
Als sich
Umweltaktivistinnen und -aktivisten in der Schweiz ab 1970 verstärkt
Gehör verschafften, konnten sie noch kaum auf wissenschaftliche
Erkenntnisse zurückgreifen. Auch Möglichkeiten zur Aus- oder
Weiterbildung im Umweltbereich gab es praktisch keine. Einzelne
Verwegene hatten zwar damit begonnen, an der ETH Zürich Vorlesungen zu
Ökologie und Umwelt anzubieten. Eine Debatte über Wege und Sinn der
Umweltforschung und -lehre kam aber erst auf, als sich Studierende,
Angehörige des Hochschul-Mittelbaus und die Professorenschaft zu
organisieren begannen und die notwendigen Strukturen dafür schufen.
Basierend auf dieser Aufbruchstimmung wurde dann in kürzester Zeit ein
komplett neuer Studiengang aus der Taufe gehoben: die
Umweltnaturwissenschaften. Was aber brauchte es, damit die Umwelt an die
ETH kam?