Denkmalpflege
Baugeschichte, Architekturgeschichte, Bauernhausforschung, Ballenberg-Haus, Sozialstruktur, Lokalgeschichte, Raumtheorie, Kulturanthropologie
Die historische Betrachtung der ländlichen Schweiz offenbart enge Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Haus und Landschaft. Diese Beziehungen waren beeinflusst von sich wandelnden Alltagspraktiken und Deutungsmustern, den Veränderungen der gebauten und natürlichen Umwelt sowie umfangreichen regionalen bis internationalen Transformationsprozessen.
Gartenhistorie, Gartendenkmal, Parkanlagen, Baudenkmal, Kulturerbe, Heimatschutz, Landschaftsarchitektur, Inventar, Biodiversität, Spezialhandwerk
Gartendenkmalpflege ist wichtiger denn je. Für die historischen Gärten und Anlagen der Stadt Zürich begann 1989 mit der Festsetzung des Inventars durch den Zürcher Stadtrat eine neue Zeitrechnung. Das wirksame Einstehen für ihren Erhalt und ihre Pflege war nun gegeben. Parallel dazu nahm die Fachstelle Gartendenkmalpflege ihre Arbeit auf, als Fürsprecherin und Anwältin der inventarisierten Gärten und Parks. Diese Publikation zieht nach 35 Jahren eine Zwischenbilanz und zeigt auf, wie sich das Denken und Handeln in ausgewählten Zürcher Anlagen abgezeichnet hat.
Monument Protection, Preservation, Collaborations, City Theater Basel, Schatzalp Hotel, Kongresshaus Zurich
Denkmalpflege, Zusammenarbeit, Stadttheater Basel, Berghotel Schatzalp, Kongresshaus Zürich
Preservation is progressive: In current efforts to shift towards more sustainable building practices (known in German as the Bauwende, or ‘building turnaround’), preservation and maintenance of the existing building stock play a central role. The alteration or conversion of an existing building is considerably more resource-efficient than a comparable new build.
Construction History, Construction Heritage, Recent Construction, Historiography, Industrialization, Engineering Sciences, Building Materials, Building Actors
Construction History is still a fairly new and small but quickly evolving field. The current trends in Construction History are well reflected in the papers of the present conference. Construction History has strong roots in the historiography of the 19th century and the evolution of industrialization, but the focus of our research field has meanwhile shifted notably to include more recent and also more distant histories as well.
Grünflächen, Park, Siedlung, Landschaftsarchitektur, denkmalgferechte Pflege, Gartengeschichte, Gartengestaltung
Die grosszügigen Parklandschaften der Nachkriegsmoderne prägen bis heute zahlreiche Quartiere unserer Städte. Siedlungen, Freibäder, Friedhöfe und Schulen sind Bestandteile zusammenhängender Grünflächen, die nach dem Willen ihrer Planer kontinuierlich durch die Stadt "fliessen" sollten.
Volksarchitektur, Strassendorf, Umnutzung, Neusiedlersee, Welterbe
Die österreichisch-ungarische Grenzregion um den Neusiedler See zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die traditionellen Straßen- und Angerdörfer sind ein wesentlicher Bestandteil des regionalen Kulturerbes und tragen somit erheblich zum außergewöhnlichen universellen Wert der Region Fertö – Neusiedler See bei.
Stadtplanung, Stadtentwicklung, Raumplanung, Raumordnung
Planungsprozesse in der Stadt sind oftmals gekennzeichnet durch Konflikte, aber auch durch die Vermittlung unterschiedlicher Anliegen und die Entwicklung alternativer Gestaltungsoptionen.
Sanierung, Bausanierung, Gebäudesanierung, historische Bauten, Tiroler Architektur, Revitalisierung
Unter dem Einfluss unserer sich stetig ändernden Gesellschaft werden alte, historisch wertvolle Gebäude oftmals bedenkenlos abgebrochen. Dabei geht nicht nur ein Teil unserer Geschichte verloren; häufig wird verkannt, mit welchem Aufwand ältere Generationen diese Bestände aufbauten, pflegten und unter für uns heute unvorstellbaren Bedingungen weiter betrieben.
Die "Leitsätze zur Denkmalpflege in der Schweiz" enthalten die Grundsätze zum Umgang mit dem baulichen Erbe, welche die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege vertritt und ihren Gutachten und Stellungnahmen zu Grunde legt. Die Kommission wendet sich mit der Publikation sowohl an Fachleute als auch an Bauherren, Architektinnen, Politikerinnen und interessierte Laien. Sie fördert das Verständnis für das Wesen von Denkmälern und historischen Stätten und stellt die geeigneten Massnahmen für deren langfristige Erhaltung vor.
Archäologische Forschungen in Klöstern beschränken sich zumeist auf Untersuchungen der Kirchen. Anders im Kloster St. Johann in Müstair, wo seit Jahren großflächig die dazu gehörenden Wohn- und Wirtschaftsbauten ausgegraben werden. Die Deutung der fragmentarischen Hinterlassenschaften, insbesondere aus der Frühzeit, verlangt nach dem wissenschaftlichen Vergleich; selbst Grundfragen der Anordnung karolingischer Klosteranlagen und der Funktionsdeutung ihrer Räume sind noch wenig geklärt.
Das Kloster – monasterium – hat dem östlichsten Dorf in Graubünden und seinem Tal – Val Müstair – den Namen gegeben. Die Klosteranlage wird seit 1969 im Rahmen eines Gesamtrestaurierungsprojektes systematisch archäologisch untersucht. Die Feldarbeiten werden bis zum Abschluß der Restaurierungen fortdauern.

