Zürcher Hochschulforum

Die Bibel und die Wissenschaften

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Pierre Bühler (Hrsg.)
Die Bibel und die Wissenschaften

Die Bibel hat die abendländische Kultur stark geprägt: Über Jahrhunderte hingen Weltbild, Geschichtsverständnis, Menschenauffassung, Wertvorstellungen von ihr ab. Im Laufe der Neuzeit haben sich die Wissenschaften allmählich von dieser Prägung emanzipiert, die biblischen Texte kritisch beleuchtet und ihre Vorstellungen in Frage gestellt. Daraus erfolgte auf vielfältige Weise eine Erneuerung der Wahrnehmung der Bibel, bei der Dimensionen aufgespürt werden konnten, die der traditionellen Sicht verborgen blieben. So konnten biblische Motive auch wieder prägend auf die wissenschaftliche Arbeit wirken.

1914

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Andreas Thier | Lea Schwab (Hrsg.)
1914

Erster Weltkrieg, Völkerrecht, Kriegswirtschaft, Schweiz, Pazifismus, Kriegsmedizin

Im Jahr 2014 waren es einhundert Jahre, seit der erste Weltkrieg zum Ausbruch kam und tiefe Spuren in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur hinterliess. Bis heute steht "1914" für ein Geschehen, das trotz seiner fortdauernden Präsenz im kollektiven Gedächtnis in der Vielschichtigkeit seiner Abläufe und Konsequenzen nur schwer zu erfassen ist. Dem entspricht das breite thematische Spektrum dieses Bandes. In seinen Beiträgen rücken die politischen Ursachen und weltgeschichtlichen Konsequenzen des ersten Weltkriegs ebenso in den Blick wie die Auswirkungen der Kriegsgeschehnisse auf die Medizin, das Recht, die Theologie, die Wirtschaft und die Kultur des Politischen. Gefragt wird aber auch nach Veränderungen im Rollenverständnis der Frau und nach der Bedeutung der kriegerischen Gewalterfahrung. So entsteht ein Querschnitt der Perspektiven und Überlegungen, die in der gegenwärtigen Auseinandersetzung um den ersten Weltkrieg wesentlich geworden sind.

Personalisierte Medizin

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Isabel Klusman | Effy Vayena (Hrsg.)
Personalisierte Medizin

Genomentschlüsselung, Gesundheitsversorgung, Gesundheitsdaten

Die medizinische Forschung und die Gesundheitsversorgung stehen vor einem grundlegenden Wandel. Dank der Entschlüsselung des menschlichen Genoms in 2001 ist es nun möglich, Erbanlagen mit Anfälligkeit für Krankheiten oder Reaktionen auf Medikamente zu korrelieren.

Border Crossings

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Shalini Randeria (Hrsg.)
Border Crossings

Mobilität, Kulturaustausch, Gender, Globalisierung

Die vielfältigen Transformationsprozesse im Zuge der Globalisierung stellen herkömmliche politische, gesellschaftliche und kulturelle Grenzen zunehmend in Frage. Die erhöhte Mobilität von Menschen, Kapital, Gütern, Bildern und Informationen und die durch Telekommunikationstechnologien ermöglichte dichte Vernetzung von Individuen und Organisationen über nationalstaatliche Grenzen hinweg lassen die Globalisierung als Epoche der Grenzüberschreitungen erscheinen. Damit wird jedoch keine entgrenzte Weltgesellschaft eingeläutet; eher gehen die Veränderungen althergebrachter Grenzen mit neuen Grenzziehungen und der Verschiebung ihrer Bedeutung einher.

Meret Fehlmann | Margot Michel | Rebecca Niederhauser (Hrsg.)
Tierisch! Das Tier und die Wissenschaft

Verhaltensforschung, Tierschutz, Tierwissenschaft

Tiere sind "in" – in den Herzen der Menschen, in den Medien, im Alltag, aber auch in den Wissenschaften. Die unterschiedlichen Vorstellungen wissenschaftlicher Bearbeitung des Mensch-Tier-Verhältnisses werden in vielfältiger Weise im wissenschaftlichen Diskurs sichtbar: als philosophisch-ethische Reflexion des Mensch-Tier-Verhältnisses, als naturwissenschaftlich geprägte Verhaltensforschung, als geistes- und sozialwissenschaftliche Analyse kultureller Bedeutungen, als ökonomische Berechnung des Nähr- und Nutzwertes, als forschungsorientierte Experimente mit Körpern oder als normativ strukturierendes Tierschutzrecht. Doch was macht eine Wissenschaft der Tiere aus?

Männer und Männlichkeiten

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Brigitte Liebig | Martina Peitz | Nina Jakoby | Tina Schmid | Isabelle V. Zinn (Hrsg.)
Männer und Männlichkeiten

Männerrollen, Männerbild, Männerforschung

Der Mann bzw. "das Männliche" wurde im wissenschaftlichen Diskurs lange Zeit mit dem "Allgemein-Menschlichen" gleichgesetzt. Dies verhinderte in vielen Disziplinen eine explizite Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geschlecht sowie mit unhinterfragten Annahmen über das "spezifisch Männliche" an sich.

Sprache(n) verstehen

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Elvira Glaser | Agnes Kolmer | Martin Meyer | Elisabeth Stark (Hrsg.)
Sprache(n) verstehen

Sprachgebrauch, Sprachentwicklung, Sprachwandel

Sprache als einzigartige, allein dem homo sapiens vorbehaltene Fähigkeit hat die Menschen seit jeher fasziniert. Sprache ist die Grundlage des Denkens, der Kommunikation und der Interaktion zwischen Individuen und sozialen Gruppen. Laut- und Gebärdensprachen sind überall auf der Welt ähnlich strukturiert und unterscheiden sich doch beträchtlich.

Wo ist Kultur?

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Thomas Forrer | Angelika Linke (Hrsg.)
Wo ist Kultur?

Kulturtheorie, Kulturwissenschaft, Kulturgeschichte

Wo ist Kultur? Was meinen wir, wenn wir "Kultur" sagen? Im 19. Jahrhundert hatte "Kultur" ihren Hort in Europa, ihre Heimat war das antike Griechenland und die sie tragende Schicht das Bürgertum. Die Umbrüche des 20. Jahrhunderts lassen keine feste Verortung von "Kultur" mehr zu. Dennoch (oder gerade deshalb?) ist "Kultur" in gegenwärtigen Debatten ein Schlüsselwort. Die komplexe Dynamik sozialer, wirtschaftlicher und medialer Prozesse erscheint letztlich nur "kulturell" erklärbar – ein Diskurs, der aktuell unterschiedlichste Positionen herausfordert.

Abschied vom Seelischen?

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Hans-Ulrich Rüegger | Evelyn Dueck | Sarah Tietz (Hrsg.)
Abschied vom Seelischen?

Seelentheorie, Literatur, Philosophie, Psychiatrie, Religion

Im Nachdenken über Auffassungen vom Seelischen geht es nicht um die Frage: Gibt es so etwas wie die Seele oder gibt es das nicht? Es geht um die Frage, was eine Auffassung zum menschlichen Selbstverständnis beiträgt, woher und worin sie sich bestimmt und wohin sie im Leben führt.

Andreas Kilcher | Matthias Mahlmann | Daniel Müller-Nielaba (Hrsg.)
"Fechtschulen und phantastische Gärten": Recht und Literatur

Gerechtigkeit, Wertewandel, Rechtewahrnehmung

Recht und Literatur sind auf komplexe Weise aufeinander bezogen und können sich wechselseitig wesentlich erhellen. Das Recht verwendet Verfahren der Literatur und verkörpert (im besten Fall) Elemente ihres humanen Potenzials, die Literatur thematisiert und reflektiert Recht, Norm, Gesetz auf unterschiedlichen Ebenen: von der praktischen Umsetzung über die philosophische Begründung bis hin zur theologischen Rückbindung in unterschiedlichen religiösen Kulturen (wie Judentum, Christentum, Islam).

Emidio Campi | Peter Opitz | Konrad Schmid (Hrsg.)
Johannes Calvin und die kulturelle Prägekraft des Protestantismus

Religionsgeschichte, Calvinismus, Reformation

In dieser Publikation beleuchten Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche neben Calvins Bedeutung für den europäischen und aussereuropäischen Protestantismus auch die weltweite kulturelle Prägekraft des Protestantismus.

Steuern und umverteilen

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Jakob Tanner | Gisela Hürlimann (Hrsg.)
Steuern und umverteilen

Steuersystem, Steuergerechtigkeit, Steuerreform

Die Schweiz ist in mancher Hinsicht ein Paradies – im internationalen Vergleich auch punkto Steuern. Doch wer profitiert davon? Und welche Art der Besteuerung ist gerecht? Verteilen progressive Steuern als Instrument des Sozialstaats wirksam um? Widerspricht ein differenziertes Steuersystem Einfachheit und Effizienz? Produzieren die Steuerreformen seit den 1980er-Jahren einen Trade Off zwischen Wachstum und Gerechtigkeit? Und wie werden staatliche Aufgaben am besten finanziert?

Klon statt Person

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Christoph Zollikofer | Marco Baschera (Hrsg.)
Klon statt Person

Individuum, Menschenbild, Genom, Double, Transplantation

Wieso sind Tiere keine Personen? Verändert sich die Persönlichkeit eines Menschen nach einer Herztransplantation? Kann man bei virtuellen Konstrukten im Internet von Personen reden? Wieso hat das individuelle Genom keinen Personenstatus?

Heinz-Ulrich Reyer | Paul Schmid-Hempel (Hrsg.)
Darwins langer Arm – Evolutionstheorie heute

Biomedizin, Soziologie, Wissenschaftsgeschichte, Ethik, Menschenrechtsgeschichte

150 Jahre nach der Veröffentlichung von Darwins "On the Origin of Species" hat die Evolutionstheorie nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Sie stellt Fragen, die uns alle berühren: Wie sind Organismen in ihrer Formenvielfalt entstanden? Wie verändern sie sich im Laufe der Zeit und wozu sind gewisse Merkmale überhaupt gut? Woher kommen wir, welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu anderen Lebewesen zeichnen uns Menschen aus?

Energie

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Peter Walde | Philipp Rudolf von Rohr | Bertram Batlogg (Hrsg.)
Energie

Energiepolitik – Klimawandel – Energieeffizienz – Energienutzung

Die Bedeutung der Energie in unserem Leben und in der Gesellschaft ist enorm. In dieser Ringvorlesung wird auf einige Aspekte der Energie im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Sinn eingegangen. Zudem werden aus Sicht unterschiedlicher Disziplinen die Zusammenhänge zwischen Energie und Politik bzw. Energie und menschlicher Psyche sowie der Einfluss der Energienutzung auf den Klimawandel vorgestellt.

An den Grenzen des Wissens

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Peter Walde | Franta Kraus (Hrsg.)
An den Grenzen des Wissens

Die Publikation beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Frage nach den Grenzen des Wissens.

Brigitte Boothe (Hrsg.)
Der Traum – 100 Jahre nach Freuds Traumdeutung

Im Scherz wollte Freud sich ein Denkmal setzen. Ob man wohl eines Tages eine Tafel anbringen werde, schrieb er seinem Freund Fliess, auf der man lesen würde: "Hier enthüllte sich am 24. Juli 1895 dem Dr. Sigm. Freud das Geheimnis des Traumes." Das ist ein scherzender Wunschtraum geblieben. Und doch war die Wirkung des Buches "Die Traumdeutung", erschienen im Jahr 1900, gross und mächtig.

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