• Autoren: Ulrike Sturm, Matthias Bürgin
  • Herausgeber: Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP), Hochschule Luzern

  • Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt 1
  • Band 1: Perspektiven
  • Stadträume, Stadtlärm, Geräuschkulisse, Geräuschpegel, Lärmschutz, Klangräume, Klangraumgestaltung, urbane Hörräume

    Zur Qualität städtischer Freiräume gehört auch ein guter Klang. Doch das Wissen darüber, wie Stadtklang im Hinblick auf eine gute Qualität gestaltet werden kann, ist gering. Die Publikation "Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt" leistet als erster Band einer Reihe einen Beitrag dazu, Klang als gestaltbare qualitative Dimension von Schall zu begreifen und stärker ins Bewusstsein der Fachöffentlichkeit zu rücken. Sie sensibilisiert für die zu lösenden Aufgaben und bietet einen Einblick in mögliche Lösungsansätze.

    Das Thema Stadtklang wird aus diversen Perspektiven beleuchtet, denn mit Wahrnehmung und Gestaltung der akustischen Umwelt beschäftigen sich etliche Disziplinen. Hier vertreten sind Beiträge der Klangraumkunst, Urbanistik, Sozialwissenschaften und Architektur. Exemplarische Beispiele hörenswerter städtischer Räume veranschaulichen die Textbeiträge, wobei sie darlegen, dass akustische Qualität nicht mit Ruhe oder gar Stille gleichzusetzen ist. Schliesslich zeigt die Perspektive Forschung, wie die Wissenslücken zu schliessen sind, damit der Praxis künftig verlässliche und Erfolg versprechende Handlungsanweisungen zur Verfügung stehen. Ergebnisse dieser Forschung werden in weiteren Bänden der Reihe "Stadtklang" publiziert.

    Mit Beiträgen von:
    Andreas Bosshard, Trond Maag, Bettina Nägeli, Thomas Steiner

    Stadtklang – Wege zu einer hörenswerten Stadt 2 »

    "Fazit: Die Doppelstudie 'Stadtklang' besteht aus dem Topos 1 'Perspektiven' und dem  Topos 2 'Instrumentarium'. Im 'Perspektiven'-Band werden Möglichkeiten von Hörweisen und ihre Wertgrössen, -intensitäten und -qualitäten aufgesucht und Typologien zu hörenswerten Aussenräumen der 'Stadt' festgestellt. Dabei handelt es sich einerseits um

    • Zwischen-, Umräume, Wege, Strassen, Plätze...
    • das urbane Geräusch, seinen Pegel, seine Schädigung und dessen Schutz davor...
    • Klang und die daraus folgende Klangraum-Gestaltung für urbane Räume ...

    Bei dieser Annäherung an das akustische Entwerfen beleuchtet das 'Instrumentarium' akustische Wirkungen des Gebauten. Als Begleiter für die Planungs- und Entwurfspraxis zeigt das Instrumentarium auf, wann Fragen des Stadtklangs im Rahmen von Planungsprozessen gestellt werden sollen und müssen. So legen die transdisziplinär und zum Teil unbeabsichtigten, synästhetischen Wirk-Beiträge von Klangraumkunst, Urbanistik, Sozialpsychologie und Architektur zu paradigmatisch hörenswerten urbanen Räume klar, dass akustische Qualität nicht mit Ruhe (Gershwin..) oder gar Stille (Cage..) gleichzusetzen ist. Diese Forschungsstudie mit ihren Empfehlungen gibt mehr und mehr Hoffnung für eine dem Menschen zur Genesung von der aktuellen Kakophonie hin zur Muse in einer 'Klangstadt'."
    (k. kultur-punkt.ch, Online-Journal, April 2019)

    "Das kleine Büchlein ist nicht nur aufgrund seiner jeweils kurzen und überschaubaren Artikel gut zu lesen, sondern hält auch, was es verspricht: Die Darstellung der Thematik aus verschiedenen Fachrichtungen. Es bietet genau diese multidisziplinäre Perspektive, die für dieses Thema von wichtiger Bedeutung ist."

    (Collage 5/16, Oktober 2016, S. 14)

    Lesen Sie auch die ausführliche Rezension auf espazium.ch


  • Auflage: 1., 2016
  • Seiten: 92 Seiten
  • Abbildungen: zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig
  • Format in cm: 14,8 x 21,0
  • Einbandart: PDF
  • ISBN: 978-3-7281-3758-6
  • DOI: 10.3218/3758-6
  • Sprache: Deutsch
  • Lieferstatus: lieferbar

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